Telefonhilfe

der Deutschsprachigen Gemeinschaft VoG

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Thomas d'Ansembourg & Dominique Lahaut

„Die gewaltlose Kommunikation“ - „Cours pratique de guerre et de paix dans le couple“
– Den anderen zu lieben, heißt zuerst, sich selbst zu lieben und demnach auch die eigenen
dunklen Stellen zu erforschen.
– In der heutigen Gesellschaft ist noch immer die intellektuelle Intelligenz, der analytische Teil
unseres Hirnes überentwickelt.
– Unsere emotionale Intelligenz bleibt weiterhin unterentwickelt!
So sieht es in uns aus (symbolisch): So wurden wir „erzogen“:
1. Der Kopf als überentwickelter Teil des Körpers, die Wiege des Intellekts, der Vernunft.
2. Die Brust als unterentwickelter Teil der Verdrängung, als Wiege der Gefühle und der
Emotionswelt.
3. Der Bauch, der alle Bedürfnisse signalisiert (Sei brav! Bleibe vernünftig!) wie ein
Dampfkochtopf, der bald implodiert!
4. Die Arme und Beine als Vektoren der Mitteilungen, der Kommunikation.
Nichts ist „glasklar“ (schwarz/weiß; gut/böse; richtig/falsch;), diese Gegensätze schließen sich
gegenseitig aus.
Die „Du, du,du -Kommunikation“ führt in eine Sackgasse: „Du hast schon wieder nicht . . . !,
„Wenn Du so weiter machst . . . !), oder: „Das tut man nicht . . .“, oder „Das kann nicht sein . . .“
Anschließend gab es noch tausend Fragen zu denen wir dank der gespielten Szenen, selbst die
Antwort finden sollten:
° Kommen wir aus der Falle heraus, wenn wir nicht wissen, dass wir in der Falle sitzen?
° Zärtlichkeit, Liebenswürdigkeit . . . , ist das gefährlich?
° Nur das zu tun, was andere von mir erwarten . . . , ist das richtig?
° Angst haben oder sich zu seiner Angst bekennen . . . , ist das stark?
° Innerlichkeit oder Selbst-Empathie? . . ., ist das wichtig?
° Ist es besser sprachlich ungeschickt zu sein oder unheimlich geschickt zu sein im Schweigen?
° Wurden wir gegen das Positive im Leben geimpft? (On n'est pas là pour rigoler!)
Diese Fragen und viele mehr wurden auf sehr anschauliche Weise in einigen Theaterszenen
dargestellt. Es ist richtig, wenn wir uns zu allererst an uns selbst binden (éveiller une nouvelle
conscience de soi et des autres).
° Gelingt es mir, Empathie mit mir selbst zu empfinden?
° Handele ich so, wie es für mich richtig ist?
° Merke ich mir auch, was mir gelungen ist?
° Sind wir uns dessen bewusst, was wir sind? (haben?) und können wir uns darüber freuen?
Telefonhilfe-Tip:
Ich mache mir ein Bild von der Emotion des anderen.
° Meine Emotionen aus-drücken heißt auch sie dem anderen auf-drucken. (L'expression de mes
émotions fait impression sur l'autre).
 
Weitere Informationen in französischer Sprache unter: Thomas d'Ansembourg