Nun war es soweit, am Samstag, den 29.September, gegen Mittag überfielen wir das Mutterhaus der Franziskanerinnen in Luxemburg.
Um die 100 Personen kommend aus Aachen, Bad Kreuznach, Kaiserslautern, Luxemburg, Trier und St.Vith kehrten dort ein.
Nach einem netten Empfang, folgte ein leckeres Essen. Gegen 14:30 Uhr hielt Frau Aarts den Vortrag „ Kommunikation der verschiedenen Phasen im Lebenszyklus der Familie „.
Also vom Baby bis zum Demenzkraken. Der Vortrag wurde durch Filmausschnitte ergänzt.
Nach einer Kuchenpause setzten wir uns in kleinen Gruppen zusammen um diese Thematik zu vertiefen. Jede Gruppe fasste ihre Arbeit in einem Satz zusammen, der dann vom Gruppensprecher zum Schluss allen Teilnehmern vorgestellt wurde.
Die vorher erwähnte kleine Gruppe sollte für den Abend zusammenbleiben und unter Begleitung eines Ortskundigen spazierten wir dann nach dem Abendessen zur Stadt, wo das Herbstfest stattfand.
Dort klang Musik aus allen Ecken und die Begleiter erklärten uns die verschiedenen Gebäuden und Skulpturen des Stadtzentrums.
Bei Kerzenlicht in einer romantischen Kneipe genossen wir gemeinsam den gemütlichen Teil.
Gegen 23:00 Uhr trafen alle Gruppen wieder im Kloster ein, wo alle frommen und braven Schwestern und Brüder auch sofort zu Bett gingen.
Doch eine laute Stimme protestierte: “Aber nicht schon um 23:00 Uhr ins Bett!“. Und so bildete sich eine neue Gruppe, die nicht so brav war. Sie plünderten in der Küche einen Kasten Bier (war wohl von den lieben Schwestern erlaubt worden) und genoss das Zusammensein wo auch unter anderem das Thema „ wie gehe ich mit Jugendlichen um“ besprochen wurde. Überhaupt fanden in dieser Runde gute Gespräche statt.
Nur unsere Oberin, Schwester LS, fehlte.
Ob die Klostermauer sie doch zur Umkehr bewegt hat?
Sonntag wird dann nach dem Frühstück eine sehr schöne heilige Messe, mit dem Thema Telefonhilfe durch den Priester der Gruppe Trier zelebriert.
Dann wurde aus zweier kleine Gruppen eine Gruppe gebildet, wo unter dem Thema „ Was gefällt mir an der TH und wie sieht es in den anderen TH oder TS Gruppen aus. Es fand ein reger Austausch statt, der einen Einblick in der Struktur und Aufbau der verschiedenen Gruppen gab. Diese Zeit war aber viel zu kurz! Danach war der Abschluss.
Nach dem üppigen Mittagsessen, gingen wir aufgeteilt in 3 Gruppen entweder die Stadt oder die Altstadt oder die Kasematen mit je ein(e) Stadtführer(in) besichtigen.